Sport- und Eventarena

Platzer und Partner, DI Erich Lust, DI Rudolf Kretschmer

Städtebauliche Studie


Mehrzweck-Arena mit goldener Haut

Form und goldene Haut des an ein Ufo erinnernden Baukörpers bilden einen örtlichen Orientierungs- und Identifikationspunkt und signalisieren konzentrierte Kraft. Stufenrampen und Stiegenanlagen docken wie Gangways an das Ufo an, durchdringen es und erschließen die
hochgelegte innere Mall aus vergütetem Stahlbeton. Diese läuft entlang des inneren „Äquators“ der organischen Form. Von ihr fallen die die Arena umfassenden Tribünen ab. Das Spielfeld ist Nord-Süd ausgerichtet, die Tribünen bieten Platz für 1500 Zuschauer.

Auf der Mall sind gastronomische Einrichtungen etabliert. Schlanke, nach außen geneigte Stahlsäulen zwischen Tribüne und Mall stützen die Stahl-Gitterträger. Eine umlaufende Bullaugenreihe sitzt flächenbündig in der wärmegedämmten Außenhaut, sie verbindet den Innenraum mit außen. Die Arena bedeckt ein in die Außenhaut flächenbündig integriertes Dach in Stahlkonstruktion, mit Stegplatten bekleidet.

Einkaufs- und Erlebniscenter


Ein zweigeschoßiger Baukörper beinhaltet das Einkaufs- und Erlebniscenter. Zwei darauf gesetzte kristalline Baukörper für Fitnesseinrichtungen und Konferenzräume bilden einen städtebaulichen Akzent. Gastronomisch genutzte Terrassen verbinden Grün- und Sportanlagen mit dem Center. Eine weitgehend verglaste Erdgeschoßzone öffnet sich zum Außenraum, darüber liegen horizontal gebänderte Werbeflächen und über dem in die Werbefläche eingeschnittenen Fensterband Flächen für LED-Technik. Die Innenbeleuchtung der Fitnesseinrichtungen und Konferenzräume signalisiert über verglaste Fassaden die Aktivität und Attraktivität des Ortes. Vier windmühlenartig angeordnete Malls erschließen die Geschäftszonen und münden in einen zweigeschoßigen „Marktplatz“, der multifunktionalen Aktivitäten dient. Großzügig verglaste Dächer sowie punktuell angeordnete Lichtbrunnen in den Geschäftsräumen bringen Tageslicht in die Innenräume der Malls und den „Marktplatz“.

Die Tiefgarage unter dem Einkaufs- und Erlebniscenter und dem angrenzenden Skulpturengarten bildet einen durch großzügige Rampen begeh- und befahrbaren Sockel. Die über Terrain liegenden Randzonen der Tiefgarage sorgen für deren gute Belichtung und Belüftung und minimieren deren Angsträume.

Der zu Ruhe gekommene Gast

Ein über der Hotelbasis auf dynamischen Stahlstützen schwebender „Bettenblock“ mit durchgehenden horizontalen Fensterbändern signalisiert den „zur Ruhe gekommenen Gast“.
Er lässt durch seine lagernde Figur keine Gestalt-Konkurrenz zur Mehrzweck-Arena aufkommen. Zwischen Basisbaukörper und Bettenblock ist noch ein Terrassengeschoß geschoben. Hotellobby, Restaurant und Küche sind auf dem verlängerten Tiefgaragensockel situiert und öffnen sich durch großzügige Verglasungen zum Außenraum. Vor dem Restaurant liegen gastronomisch genutzte Terrassen, sie verbinden den Grün- und Sportbereich mit der Hotelanlage.

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