Wohnbau Kagraner Spange

Bauherr: Migra, Wien / Freiraum: Atelier Auböck + Kárász Landscape Architects, Wien / Statik: ISP, Wien / Bauphysik: DI Martin Tichelmann, Eichgraben

Bauträgerwettbewerb, 1. Preis


Ein neues Stadtquartier

Die „Kagraner Spange" stellt den Übergang zwischen der Stadtentwicklungs- und Verkehrsachse entlang der Wagramer Straße und den kleinteilig strukturierten Stadtgebieten in deren westlichem Hinterland her. Die mit gewerblich genutzten Flächen und sozialen Einrichtungen gut durchmischte Anlage ist Teil eines neuen Stadtquartiers.

Baukörper mit signifikanter Auskragung


Ein dynamischer Hauptbaukörper, die „Spange“, bildet mit einer signifikanten Auskragung in Richtung U-Bahnstation eine einladende wie auch schwellenbildende Portalsituation aus. Er überdeckt einen Platz, der zusammen mit den im Umfeld angesiedelten öffentlichen Einrichtungen und Geschäftslokalen ein stark frequentiertes städtisches Zentrum bildet. Zudem wird ein urbanes Entree zur Passage geschaffen, die zwischen dem langen Riegel und der aus drei niedrigeren Punkthäusern gebildeten Bebauungskante zur Wagramer Straße einen begrünten Flanier- und Aufenthaltsraum für die Nutzer und Bewohner anbietet.
Straßenseitig wird eine die drei Baukörper und die beiden Zwischenräume überspannende Stahl-Glaskonstruktion zur schützenden Hülle.

Punkthäuser und Auskragung mit verschiedenen Nutzungen

Im ersten, am Platz gelegenen Punkthaus sind in den drei Obergeschoßen Büros und Praxisräume untergebracht. In den beiden anderen Häusern und in der Auskragung sind Wohnheimapartments mit Größen von 25 m2 bis 45 m2 und Gemeinschaftsräume situiert. In den Obergeschossen des Riegels liegen, mehrheitlich von Ost nach West durchgesteckte, geförderte Geschoßwohnungen und Maisonetten, denen nach Westen Loggien vorgelagert sind. Im Dachgeschoß profitieren fünf freifinanzierte Wohnungen von großzügigen Terrassen. Trotz der Einheitlichkeit des dichten städtischen Gewebes sind die mannigfaltigen Funktionen durch ihre Lage und Erschließung klar voneinander entflochten. Die gesamte Erdgeschoßzone bleibt frei von Wohnungen. Zur Wagramer Straße hin dient sie der lokalen Versorgung. Im Erdgeschoß des nördlichsten Punkthauses wurde eine Beratungsstelle der Arbeiterkammer angesiedelt. Im Erdgeschoß und ersten Obergeschoß des Riegels ein Kindergarten.

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